Wem sini Zuekunft – üseri Zuekunft

Heute am 31. August 2019 zeigte die Klimagruppe AR, ein Kollektiv von 32 jungen Menschen, Präsenz. Und was für eine.
Auf dem Hechtplatz in Teufen versammelten sich über hundert Menschen aus allen Altersgruppen zur ersten Klimademonstration in Appenzell Ausserrhoden.
Die Demo war durchwegs friedlich, bunt, laut und trotz des ernsten Themas auch fröhlich.
In kurzen Reden und Poetry-Slam Beiträgen beleuchteten die jungen Rednerinnen und Redner Klimafakten und stellten konkrete Forderungen an die Politik. Aber auch mögliche Beiträge jeder und jedes einzelnen wurden angesprochen. Fundiert, eindringlich und hoffnungsvoll. Es braucht einen Systemwandel, sowie tägliche Beiträge jedes Menschen. Netto Null bis 2030 als Forderung und Verzicht auf unnötigen Konsum als eigenen Beitrag. Ist denn noch Zeit? Bewirkt mein Beitrag etwas? Die Antwort kommt klar rüber: ja, wenn alle mitmachen. Nur warten bringt nichts, denn wir haben keinen Plan(eten) B.

Wir sind hier- wir sind laut – weil ihr uns die Zukunft klaut.

Lautstark Parolen rufend zog die Menge friedlich durch das Dorf. Vor dem Bahnhof gabs einen Zwischenhalt, wo sich alle auf den Boden setzten ein Lied anstimmten. Am abschliessenden Open-Mic berichtete als erstes ein Junge von etwa 10 Jahren über das Ferienerlebnis einer Smog-Wolke und dass diese ihn zur Teilnahme an der Demo mit selbstkreiertem Schild motiviert habe.

Danke Euch jungen Leuten für die Organisation, den Spirit, die Kraft. Die Klimabewegeung ist einfach toll.

Wer isch d’Zuekunft? Ihr sind d’Zuekunft!

Grossprojekt auf Eis gelegt

Grossprojekt auf Eis gelegt

Nach einem guten Start mit etwa einem Drittel finanzierter Module ist der Verkauf ins Stocken geraten. Die aktive Bewerbung der Module wird vorderhand eingestellt. Wo liegen die Gründe?

Die Verwaltung schätzt grundsätzlich das Vorhaben nach wie vor als gutes Projekt ein. Die Rahmenbedingungen in der aktuellen Strompreisgestaltung sind aber ungünstig. An Standorten ohne Eigenverbrauch – wie das bei der Stützmauer der Fall ist – muss der Strom ins allgemeine Netz eingespeist werden und im hiesigen Versorgungsgebiet fällt die Einspeisevergütung sehr niedrig aus.

Die Energiegenossenschaft konzentriert sich nun auf Projekte auf Gebäuden mit hohem Eigenverbrauch.

Mehr lesen Sie im Beitrag der Tüüfner Poscht.

Genossenschaftsver-sammlung mit Fachreferat „Photovoltaik an der Fassade“

An der Generalversammlung vom Mittwoch, 19. Juni 2019 von der Energiegenossenschaft Teufen erfahren Sie mehr über innovative Lösungen. Reto Dörig, Geschäftleiter der GFT Fassade AG spricht über die Möglichkeiten der solaren Fassadengestaltung.

Mittwoch, 19. Juni 2019 19.00 Uhr

Hechtremise Teufen

Wir freuen uns auf Sie.

Energiegenossenschaft Teufen

Auswahl „Filme für die Erde“ zu Energie und Klima

Auswahl „Filme für die Erde“ Nachhhaltige Städte

An der Stützmauer der Umfahrungsstrasse Teufen bauen wir eine Photovoltaikanlage. Mit Ihrer Beteiligung.

Mit 1042 Modulen werden wir 185’000 kWh Strom im Jahr produzieren und die Module werden fast die gesamte graue Betonwand zum Verschwinden bringen. Auf der Gesamtfläche von rund 1’700 Quadratmetern wird die Sonne den Strombedarf von zirka 40 Haushalten produzieren. Mit Ihrer Beteiligung an der Anlage produzieren Sie ohne Aufwand erneuerbaren Strom. Jedes Modul reduziert den Anteil an Kohle- und Atomstrom. Sie müssen nichts weiter dafür tun. Die Energiegenossenschaft Teufen übernimmt alle Arbeiten und Sie erhalten jährlich einen Nachweis für den produzierten Solarstrom.

Wie viele Module brauche ich um meinen Strombedarf zu decken?

Ein Modul misst 1.6 Quadratmeter, weist eine maximalen Leistung von 250 Watt bei optimaler Sonneneinstrahlung auf und produziert aufgrund der Ausrichtung an der Wand etwa 180 Kilowattstunden pro Jahr. Damit können Sie ein Jahr lang einen Kühlschrank betreiben. Zur Versorgung eines durchschnittlichen Zweipersonenhaushalts in einem Mehrfamilienhaus braucht es etwa 20 Module. Weitere Beispiele finden Sie in unserem Flyer. Ihren Strombedarf pro Jahr können Sie der Jahresabrechnung der SAK (jeweils im April) entnehmen.

Ihre Investition lohnt sich, weil…

  • eine grosse Anlage tiefere Gestehungskosten pro Kilowattstunde hat.
  • Sie keinen Aufwand für Planung, Erstellung und Wartung der Anlage haben.
  • die Gemeinde Teufnerinnen, Teufner sowie Unternehmen mit Sitz in Teufen mit einem
    Beitrag aus dem Energiefonds von CHF 120 pro Modul unterstützt.
  • Konzession und Baubewilligung für die Anlage bereits vorliegen.
  • die Anlage zur kostendeckenden Einspeisevergütung KEV angemeldet ist.
  • auch Mieterinnen und Mieter sich beteiligen können.
  • Sie die Nutzung von grossen und geeigneten Flächen ermöglichen.
  • wir Überschüsse ohne Ihren Gegenbericht für weitere Projekte einsetzen werden.

 

Der Bau beginnt, sobald…

  • genügend kleine und grosse Investorinnen und Investoren mitmachen.
  • die Finanzierung gesichert ist. Wenn dies bis Ende 2019 nicht der Fall ist, erhalten Sie die Investitionsbeiträge zurück. Oder wir verwenden sie mit Ihrem Einverständnis für eine anderes Solarprojekt.

Wir freuen uns, wenn auch Sie dabei sind. Schon heute danken wir für Ihren Beitrag und Ihre Unterstützung der Energiewende in Teufen.

828/1042
  • Frei
  • Reserviert
  • Verkauft

Die graue Wand bei der
Umfahrungsstrasse – ein Solarkraftwerk?
Die Sonne, Sie und die Energiegenossenschaft
Teufen produzieren gemeinsam Strom
für 40 Haushalte.

Die Panel-Reservation ist nur über ein Desktop-Gerät möglich.

  • Frei
  • Reserviert
  • Verkauft

Jakob Brunnschweiler
Präsident

Philipp Schuchter
Vizepräsident

Paul Hugentobler
Aktuar

Andreas Küng
Kassier

Michael Stern

Stefan Merz

Thomas Andermatt

 

 

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Der Preis beträgt momentan CHF 0.-.

Ich investiere in das gemeinschaftliche Solarkraftwerk an der Wand der Umfahrungsstrasse.

Mit meinem Engagement von CHF 500 oder 620 (mit oder ohne Beitrag aus dem Teufner Energiefonds) erhöhe ich den Anteil an Solarstrom in meinem Versorgungsgebiet.

Wie bis anhin beziehe ich mein Stromprodukt vom Elektrizitätswerk. Jährlich erhalte ich einen Nachweis über die produzierte Energie der finanzierten Module.

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